Junge fragt Lehrerin, ob es normal ist mit einem Gürtel verprügelt zu werden – nachdem ihn seine Mutter und ihr Freund geschlagen haben

Es ist kaum vorstellbar, was der achtjährige Gabriel Fernandez in seinem kurzen Leben bereits ertragen musste. Niemand hörte seine Schreie, als er hinter verschlossenen Türen von seiner Mutter und ihrem Freund misshandelt wurde. Die beiden fesselten die Hände des Jungen mit Schnürsenkel, steckten ihm Socken in den Mund und fesselten seine Beine mit Handschellen. Dann sperrten sie ihn in eine Abstellkammer, die sie “Spielzimmer” nannten.

Dabei verlief der Start seines Lebens ganz gut. Nach seiner Geburt wuchs der kleine Junge zuerst bei seinem Onkel und seiner Großmutter auf, die sich liebevoll um ihn kümmerten. Das Leid begann erst, als seine Mutter beantragte, dass der Junge bei ihr wohnen sollte. So konnte sie Unterhalt für ihn bekommen.

Obwohl die Familienmitglieder dagegen waren und die Großmutter sogar bei der Polizei gegen ihre Tochter aussagte und der Misshandlung beschuldigte, glaubte man ihr nicht.

Und so zog Gabriel dann eines Tages zu seiner Mutter, wo er gemeinsam mit ihrem Freund Isauro Aguirre und zwei Geschwistern lebte. Außerdem musste das Kind die Schule wechseln.

Bereits nach wenigen Wochen zeigte das Kind bereits Anzeichen von Misshandlungen und stellte seiner Lehrerin seltsame Fragen, die sie sofort in Alarmbereitschaft versetzten.

So fragte er sie unter anderem, ob es normal wäre, dass Mütter ihre Kinder schlagen.

Als sie nachfragte, was genau er damit meinte fragte er, ob es normal sei, dass Kinder mit dem Gürtel verprügelt werden würden und ob es normal wäre zu bluten.

Die Lehrerin kontaktierte sofort die zuständige Polizeibehörde und erzählte von dem Gespräch und den Vorkommnissen. Obwohl die Beamten ihr zuhörten und Gabriels Familie mehrfach vom Jugendamt besucht wurde, konnten keine Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung festgestellt werden. Daraufhin schloss das Jugendamt den Fall ab.

Gabriel ging es in dieser Zeit jedoch immer schlechter und die Strafen seiner Mutter wurden immer kreativer. So wurde er weiterhin mit dem Gürtel verprügelt und bekam Pfefferspray in die Augen. Außerdem musste er Katzenstreu essen oder hungern. Als Krönung des Ganzen drückten seine Peiniger Zigaretten auf seinem Körper aus. Mit all diesen Verletzungen musste er weiterhin zur Schule gehen.

Irgendwann begann seine Mutter sogar, ihm mit einem Baseballschläger die Zähne auszuschlagen und diese in einer kleinen Box aufzubewahren, die sie die “Box” nannte.

Am 22. Mai 2013 ging dann ein Notruf bei der Polizei ein. Gabriels Mutter berichtete den Beamten, dass ihr Sohn gefallen war und nicht mehr atme. Außerdem hätte er sich den Hinterkopf aufgeschlagen.

Das Bild, dass sich den Rettern vor Ort bot, war grauenhaft. Sie fanden einen kleinen Jungen mit gebrochenen Rippen vor, der unzählige Verletzungen aufwies und einen aufgeschlagenen Schädel hatte. Die Ermittlungen ergaben, dass der Freund der Mutter Gabriel so sehr geschlagen hatte, dass sein kleiner Körper irgendwann aufgab und er eines qualvollen Todes starb. Die Ärzte erklärten ihn bald für Hirntod und ein paar Tage später war er dann endgültig von seinen Qualen erlöst.

Die Lehrerin des Jungen konnte es nicht fassen. Ein paar Tage nach der grausigen Tat fand sie unter an seinem Platz in der Schule einen kleinen Zettel, auf den der Junge geschrieben hatte: “Mama ich hab dich lieb und Gabriel ist ein guter Junge”.

Einige Tage darauf wurden Gabriels Mutter und ihr Freund verhaftet und dem Richter vorgeführt. Vor Gericht sagten die beiden aus, dass sie den Jungen misshandelt hatten, weil sie dachten er sei schwul. Der Richter verurteilte ihr Handeln als grausam und unmenschlich.

Seine Mutter gestand die Tat und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch ihr Freund bekannte sich schuldig und erhielt wegen Mordes in Tateinheit mit Folter die Todesstrafe.

Über den Fall Gabriel Fernandez wurde sogar eine Doku gedreht, die auf die Fehler im Sozialsystem der USA hinweisen sollte.

Ruhe in Frieden kleiner Gabriel.

Diese Tat zeigt, dass man sofort eingreifen sollte, wenn man das Gefühlt hat, dass etwas nicht stimmt. Teilt diesen Artikel, um die Öffentlichkeit daran zu erinnern Zivilcourage zu zeigen.